Archiv für die Kategorie ‘Natur & Strand’

Das Wattenmeer

Mittwoch, 29. Juni 2011

Die ostfriesischen Inseln und mit ihnen die Insel Borkum sind der niedersächsischen Küste wie ein langer Gürtel vorgelagert. Zwischen dem Festland und den Inseln befindet sich in einem relativ schmalen Streifen das ostfriesische Wattenmeer. Da sowohl die Inseln als auch der Bereich des Wattenmeeres noch zum Festlandschelf gehören, ist der Höhenunterschied zwischen beiden nicht besonders groß. Das Landschaftsbild ändert sich abhängig von den Gezeiten Ebbe und Flut in einem Rhythmus von 6 Stunden ständig. Bei Flut liegt der Bereich des Wattenmeeres immer unter dem Spiegel der Nordsee und bei Ebbe fallen weite Bereichen zwischen dem Festland und den Inseln trocken. Dies trifft auch auf einen, wenn auch schmaleren, Streifen nördlich der Inseln zu, weil sich eben auch hier das Schelf noch fortsetzt. Zieht sich das Wasser zurück, fällt nicht etwa eine gleichförmige Fläche trocken, denn Strömungsrinnen, in denen das Wasser abfließt, durchziehen diese wie ein Fächer.

Das Wattenmeer ist ein ganz einzigartiges ökologisches System, das gegenüber äußeren Einflüssen äußerst empfindlich reagiert. Im Schlamm des Wattenmeeres leben eine Reihe von unterschiedlichen Würmern sowie Muscheln und Krabben. Auch einige auf diese speziellen Lebensbedingungen spezialisierte Pflanzen haben sich hier angesiedelt. Das Wattenmeer dient ungezählten See- und Zugvögeln als Raststätte, das sie hier auch reichlich Nahrung finden. Bei Flut kommen auch viele Fische mit dem Wasser in diesen Bereich, um speziell nach Wattwürmern zu suchen. Angler wissen diesen Umstand zu nutzen und graben bei Ebbe diese Würmer aus, um sie später als Köder zu verwenden. Solange dies noch im überschaubaren Maße geschieht, mag man das noch tolerieren. Umweltschützer jedoch versuchen schon jetzt, dem Treiben der Angler einen Riegel vorzuschieben. Auch Säugetiere sind im Wattenmeer zu finden. Seehunde und Kegelrobben halten auf den freigelegten Sandbänken bei Ebbe so das eine oder andere Nickerchen.

In den letzten Jahrzehnten lockt das ostfriesische Wattenmeer verstärkt Ökotouristen an. Auf geführten Wanderungen erkunden diese dieses ganz besondere Fleckchen Erde (oder soll man sagen Wasser ?). Vor eigenständigen Wanderungen durch das Watt wird eindringlich gewarnt, denn auch das Watt hält Gefahren bereit, die bei steigender Flut von Unerfahrenen möglicherweise nicht rechtzeitig erkannt werden. Solch eine Wanderung durch das Watt ist zudem auch noch der Gesundheit zuträglich, denn das Reizklima der Nordseeküste stärkt das Immunsystem und sorgt für einen gesunden Appetit.

Vogel- und Naturschutzgebiete auf Borkum

Mittwoch, 03. November 2010

Die meisten Leute, die sich für einen Urlaub auf Borkum entscheiden, tun dies, um die Ruhe und die Schönheit der Insel zu genießen. Dass man sich auf Borkum so herrlich erholen kann, liegt vor allem daran, dass die Natur auf der Insel noch intakt ist. Damit das so bleibt, ist ein großer Teil der Insel als Naturschutzgebiet ausgewiesen, in dem man sich zwar an gewisse Regeln halten muss, das dafür aber auch eine Vielzahl an Vogel- und anderen Tier- und Pflanzenarten beheimatet, die man – aus angemessener Entfernung – während seiner Zeit auf Borkum beobachten kann.
Dank der hohen Dünen auf Borkum konnten sich im Inselinnern große Feucht- und Sumpfgebiete bilden. Gerade in diesen Bereichen funktioniert die Natur auf eine Weise, die bei uns leider selten geworden ist. Wer mitdenkt und Rücksicht nimmt, kann auf Borkum teilhaben an einem wunderbar intakten Ökosystem, Ruhe tanken und sich von der Natur inspirieren lassen.
Machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie sich auf Borkum nicht frei bewegen können und überall Rücksicht auf gesperrte Gebiete nehmen müssen. Sowohl die Vogel- als auch die Naturschutzgebiete sind durchaus zugänglich, nur eben unter bestimmten, zum Wohl der Tiere und Pflanzen bestimmten Bedingungen.
Die Dünen sind zum Beispiel ohne Ausnahme nur auf den ausgewiesenen Wegen zu betreten. Von dort aus bekommt man aber einen wunderbaren Blick auf eine faszinierende Pflanzenvielfalt. Die Badesträne sind Erholungszonen. Ruhe- und Zwischenzonen stellen sicher, dass Sie nur dort baden, wo Sie niemanden stören. Wer eine Vogelsiedlung beobachten möchte und den Seehunden gern beim Ausruhen zuschauen würde, der kann dies tun, aber auch dabei heißt es wieder: Regeln beachten und den Tieren ihren Raum lassen.
Die Bedingungen, unter denen Urlauber auf Borkum die Natur genießen können, sind nicht schwer und auch nicht schwer einzuhalten. Die unglaublich vielfältigen Eindrücke und Einblicke in eine Tier- und Pflanzenwelt, die es auf dem Festland in dieser Form nicht gibt, sind hingegen unbezahlbar.

Borkum – FKK Strand

Mittwoch, 24. Juni 2009

Im Norden der Inseln Borkum finden die FKK Anhänger einen breiten, feinsandigen Naturstand mit einem dazugehörigen, in einer einmaligen Dünenlandschaft gelegenen FKK-Gelände.
Auf dem mehrere hundert Meter breiten Strand befinden sich die Strandsauna Borkum, ein Kinderspielplatz, ein Volleyballnetz, verstreut aufgestellte Strandkörbe und -zelte und speziell für unsere vierbeinigen Besucher ein weitläufiger Bereich, in dem Hunde nach Herzenslust herumtollen können.
Das FKK-Dünengelände liegt direkt am Strand am Rande eines Land- schaftsschutzgebiet, hier sind keine Hunde erlaubt. Unzählige in der natürlichen Flora versteckte “Butzen” (Kabinen) mit dazugehörigen Gelände bieten Ihnen ideale Voraussetzungen für absolut ungestörte Erholung.
Ein kostenloser Parkplatz befindet sich wenige Fußminuten vom Gelände entfernt. Zusätzlich gibt es eine Busverbindung zum Ort.
Der FKK-Anteil am Strand liegt je nach Wetterlage bei 70% bis 90%, im Gelände beträgt er 100%.
Für ungetrübtes Badevergnügen wird der Strand von Mai bis Oktober von Rettungsschwimmern beaufsichtigt.

Natur & Strand – Borkum

Mittwoch, 24. Juni 2009

Auf Borkum finden Sie herrliche Strände und schöne Natur. Sanftes Wellenrauschen vermischt mit dem gelegentlichen Ruf einer Möve, konstanter und angenehm kühler Westwind, frischer Norseeduft mit einer zarten Note wilder Strauchrosen, angenehm warmer, feiner, schneeweisser Sand und die ganz besondere Intensität des Sonnenlichts, die so wohl nur hier auf den Inseln zu finden ist.

Borkums Hauptstrand befindet sich nah am Zentrum Borkum und ist von viele Touristen besucht. Eine Vielzahl von Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten für das leibliche Wohl in unmittelbarer Nähe zählen zu seinen Vorzügen. Einsamere Abschnitte auf der Insel Borkum finden sich am Nord- und Oststrand. Rund 26km paradiesischer Naturstrand und menschenleere Weite – das ist, was Nordseeliebhaber besonders schätzen.
Eher als Geheimtipp zu handeln ist der Südstrand unweit der “Heimlichen Liebe”, mit Blick auf die Emsmündung und hinüber zur holländischen Küste. Hier verbringen vor allem auch die Insulaner erholsame Nachmittags- und Abendstunden. Und wer genau hinsieht, wird mach einen von ihnen mit einem kleinen Netz beim Krabbenfang beobachten können.

Borkums Landschaft ist vielseitig: Salzwiesen und kleine Haine und Wäldchen geben der Inseln ihre Charme. Weite Teile der Insel sind Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer mit einer Vielzahl verschiedener Pflanzen und Tiere.